Heute sind wir zurück im herbstlichen Frankeich, wo Marc Piwko eine wahrlich unglaubliche Session etwas nördlich von Seignosse erleben durfte.

Fotocredit: Simon Klees

Doch…

was diese Session so besonders machte und wie sein Sommer sonst verlief, das erzählt der deutsche Meister von 2015 besser in seinen eigenen Worten.

Mein Sommer

„Der Sommer war bei mir relativ hektisch. Ich habe ein Praktikum bei O’Neill in Holland gemacht und checkte ständig die Forecast für Frankreich. Sobald es gut aussah, bin ich runtergeflogen und bei Wavetours untergekommen. Dann hieß es das ganze Wochenende nonstop surfen! Ich hatte außerdem noch das Glück, vor dem Sommer für die ADH und am Ende des Sommers für die DM jeweils zwei Wochen in Frankreich sein zu können. Meistens bin ich in St. Girons gesurft, wo es einen sehr lustigen Lefthander im Shorebreak gab. Den „Not So Secret“-Spot, den ich ansonsten gesurft bin, sollte ich nicht verraten, aber der war nördlich von Messanges, und ich bin für einen Photoshoot von O’Neill hin. An dem Tag waren wir zu viert alleine an einem Strand, wo es eine schnelle Left und eine eher langsame Right gab, die perfekt für Turns war. Unterwegs war ich auch meistens mit dem Wavetours-Team: Lilly von Treuenfels, Manuel Vogt und Lukas Schauder.“

Das Foto verrät es nicht, aber die Bedingungen an diesem Tag waren heftig. So heftig, dass Boards gebrochen und Surfer kopfüber in den Sand gerammt wurden.
Das Foto verrät es nicht, aber die Bedingungen an diesem Tag waren heftig. So heftig, dass Boards gebrochen und Surfer kopfüber in den Sand gerammt wurden.

Die Session des Sommers

„Die beste Session hatte ich kurz vor der Deutschen Meisterschaft mit Lenni Jensen. Wir waren alleine an einem Peak, der übelst gebarrelt hat. Das war unglaublich. Einmal habe ich gesehen, wie Lenni genau vor mir fast komplett aufrecht in einer Barrel stand. Genau danach habe ich dann vor ihm auch so eine erwischt! Die Konditionen waren allerdings auch ganz schön krass. Vor allem in die Wellen zu kommen, war echt schwierig. Daher blieben gesnappte Boards nicht aus, und ich bin auch ein Mal mit voller Wucht mit dem Gesicht auf den Sand geknallt. Das Foto ist auch von genau dieser Session. Lenni im Hintergrund guckt, wie ich den Turn mache.“

Was ist toll in Frankreich und was oll?

„In Frankreich liebe ich: Shorebreaks! Ich hasse: die Strömungen.“

Und was Marc über Facebook-Freundschaften, Olympia, Klamottenvorlieben und sein Leben in Amsterdam denkt, erfahrt ihr in unserem Tacheles-Interview mit Marc.

Und hier geht’s zur Friday Evening Wave von letzter Woche nach Hawaii, wo sich die Wellen an der North Shore nicht so zeigen, wie wir es im Winter erwarten würden.