Gerry Lopez erinnert sich

Gerade startet Patagonias weltweite ‚The New Localism‘-Filmtour und hat unter anderem so eindrucksvolle Filme wie „The More Things Change“ im Gepäck. Darin erzählt Gerry ‚The Legend‘ Lopez, wie es war, 1974 mutterseelenallein Uluwatu zu surfen und was er denkt, wenn er heute nach Bali zurückkehrt. Der Trailer dazu ist gerade erschienen, und wir bekommen hoffentlich auch bald den ganzen Film zu sehen!

Als Gerry Lopez 1974 das erste Mal auf dem Kliff oberhalb von Uluwatu stand und ungläubig auf das Riff unter ihm starrte, das eine perfekte Barrel nach der nächsten produzierte, hatte er gerade ein echtes Martyrium hinter sich: Gemeinsam mit Filmemacher Jack McCoy und Pro-Surfer Jeff Hakman war er auf der Suche nach dem Spot mehr als eineinhalb Stunden durch den balinesischen Dschungel geirrt, ihre Körper waren übersät von Ameisenbissen, die Beine blutig zerkratzt von Dornenbüschen. Am Ende hatten sie nur mit viel Glück einen Weg aus dem grünen Labyrinth gefunden. Aber ihre Ausdauer wurde belohnt: Wochenlang surften die drei den Spot so gut wie allein, und auch Jahre später waren Crowds in Uluwatu noch kein Problem. „Wir hatten den Zugang zum Paradies gefunden“, erinnert sich Gerry Lopez in seiner Autobiografie „Surf is where you find it“.

Diese und viele andere spannende Geschichten aus einer Zeit, als es noch keine Stormrider Guides und kein Internet gab, wird Gerry auch in „The More Things Change“ erzählen, der hoffentlich bald auf Europatour kommt. Aber in dem Film geht es nicht nur um die Vergangenheit: Neben Gerry kommen auch Rob Machado und Dave Rastovich zu Wort und zum Surfen. Wenn dieser Film mal kein Kult-Potential hat!