Kassensturz oder wie teuer ist der ganze Trip

Um genug Geld für meine Weltreise zusammen zu bekommen, habe ich viele meiner Wertgegenstände verkauft. Etwa mein noch relativ neues Auto, auf das ich zuvor zwei Jahre lang gespart hatte. Aber auch Musikequipment, Elektrogeräte, Klamotten, Möbel – alles, was einen Wert hatte, wurde verscherbelt. Die letzten Monate vor Abreise habe ich dann jeden Cent zweimal umgedreht. Da wurde jede Bahnfahrt durch Radfahren ersetzt oder in der Stammkneipe nur noch ein Bier anstatt der gewöhnlichen drei getrunken.

Die Welt ist schön

Die Hilfsbereitschaft der Menschen weltweit hat mich während meiner ganzen Reisen immer wieder umgehauen. Ich habe überall so viel Unterstützung erfahren, ohne dass jemand eine Gegenleistung dafür erwartet hat. Man könnte auch sagen (auf die Gefahr hin etwas spirituell zu klingen): Ich habe unterwegs verdammt viel Liebe erfahren. Und die Surfer weltweit haben immer einen guten Rat oder einen Fahrplatz für einen alleinreisenden Surfer. Es war schön zu sehen, dass eine gemeinsame Leidenschaft Menschen weltweit verbindet.Der Wink des Schicksals oder wie schnell sich alles ändern kann

So ein Trip kann das Leben verändern. Auf meiner Surf-Weltreise habe ich längere Zeit in dem kleinen Dörfchen Westport in Neuseeland in einem Hostel als Surflehrerin und Aushilfe gearbeitet. Als dann das Ende meines Trips immer näher rückte, wurde mir dort durch Zufall ein Job als Sozialpädagogin angeboten. Und zack: Jetzt bin ich neuseeländischer Resident und arbeite dort als Sozialpädagogin. So schnell kann sich das Leben ändern.

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