7. Geld wird zur Nebensache

Der Trip war frei von jeglichem Komfort und deshalb auch sehr günstig. Eigentlich haben wir wirklich sehr wenig Geld gebraucht. Die große, grüne Bananenstaude hat uns drei Euro gekostet und wir hatten sie selbst nach zwei Wochen zu dritt noch nicht aufgegessen. Am meisten mussten wir den Fischern für den Transport bezahlen, aber selbst der weiteste Trip kostete nur 25 Euro pro Nase. Ich schätze, dass (abgesehen von den Flügen) von uns keiner mehr als 300 Euro ausgegeben halt. Die Übernachtungen waren ja sowieso for free.

Übernachtung unterm Sternenhimmel: 0 Euro.
Übernachtung unterm Sternenhimmel: 0 Euro.

8. Ein Worst Case kann immer sein

Auf der Insel gibt es Schlangen, Krokodile und für indonesische Verhältnisse viele Haie. Es hätte auch unser Boot sinken können oder einer von uns beim Surfen richtig fies aufs Riff genagelt werden. Für schlimme Verletzungen wären wir dank unserer Notfallausrüstung gut gerüstet gewesen, aber für spezielle medizinische Fälle hätten wir auf Hilfe warten müssen. Kurz: Mit etwas Pech hätte viel passieren können, aber sich darüber den Kopf zu zerbrechen ist einfach nicht meine Art. Natürlich sind wir nicht komplett blauäugig in dieses Abenteuer gestartet, jeder von uns ist „indo-erfahren“, spricht die Sprache und weiß, wie die Dinge hier laufen, aber ein gewisses Risiko muss man in einem erfülltem Leben einfach zulassen.