5 Beobachtungen vom Finale in J-Bay

3. Im Contest gehen die Pros auf volles Risiko

Wären die Wellen größer gewesen, wäre uns die Kompromisslosigkeit der Surfer wahrscheinlich nicht so aufgefallen. Denn dann wäre noch etwas mehr Wasser unter der Endsection von J-Bay gewesen. So blieb den Jungs aber nichts anderes übrig, als ihre Airs am Ende eines Ritts an einer Stelle zu landen, wo das Wasser maximal noch knietief war. Bemerkenswert war auch ein Ritt von Filipe Toledo, nach dem Filipe vom Board stieg und nur noch bis zu den Knöcheln im Wasser stand. Wohlgemerkt auf einem Riff, das von einem Muschelteppich überwachsen ist. Wetten, dass selbst die Profis beim Freesurfen auf solche Manöver in der Endsection verzichten würden? Aber im Contest wird eben jeder Turn mit Punkten belohnt, und ein Turn mehr oder weniger kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen.

Im Halbfinale von John John Florence gegen Josh Kerr wurden einige Airs quasi auf Felsen gelandet. Schaut euch nur den zweiten Air des Clips von John John an.