Koa Rothman: Have a great day and watch out. Mit diesen markigen Worten beendet Koa Rothman sein Instagram Statement, das die Surfwelt aufhorchen liess.

Ins seinem Vlog „This is Livin“ präsentiert sich der hawaiianische Posterboy sehr ehrlich und offen, hat es mittlerweile auf seinen Social Media Accounts auf knapp 200k Follower gebracht und wirkte eigentlich so gar nicht wie sein Vater Eddie Rothman. Doch wie sagt man so schön?

Koa Rothman
Koa Rothman. Der Schein trügt. Der Strahlemann ist eher wütender Natur. Quelle: Instagram

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – Koa Rothman kündigt Dropins an

Vor 2 Tagen nutzte der Vlogger seine Social Media Reichweite nun für eine weniger charmante Ankündigung:

“What’s happening you guys. I have an announcement. This year, this winter here in Hawaii, 2020, 2021, I will be going on whatever wave I want at pipeline. So. That being said, there is only a few people out there that I will not drop in. So. Yeah. No hard feelings. I’m not trying to be a dick. I’m just letting you know now that is what is going to be happening. So have a great day and watch out.”

Viele Pro-Surfer aber auch Funktionäre der WSL (Strider) liketen Rothman Juniors Post. Das prekäre: Dropins an einer Welle, die als die vielleicht gefährlichste der Welt gilt, können Menschen schwer verletzen und im Zweifelsfall Leben kosten. Das an dieser Stelle sogar Strider Wasilewski mit Rothmans Kriegserklärung sympathisiert entzieht sich unserer Logik.  Denn noch vor zwei Jahren bezeichnete Koa Rothman Striders Arbeitgeber als „Bunch of corporate Pussies“ und auch Rothman Senior, respektive der Gründervater des DAHUI Clans, äußerte sich schon mehrfach abfällig gegenüber der WSL und sprach sogar schon Drohungen gegen sie aus. Rothman Senior gilt als der Begründer des Localisms auf Hawaii und es kursieren einige Gerüchte, dass er auch zum Mörder wurde um das Gesetz der Northshore aufrecht zu erhalten. Verurteilt wurde er allerdings nie. Funfact: der Begründer des Localisms auf Hawaii wurde in Philadelphia geboren.

Zu Beginn des Jahres verlor einer der besten Snowboarder, Nicolas Müller, alle seine Sponsoren, weil er mit auf Socialmedia geteilten Verschwörungstheorien dem Firmenimage schadete. Nun bleibt abzuwarten, wie Rothmans Sponsoren Quiksilver und Dakine auf die Aussagen ihres Protegés reagieren, der für seinen hedonistischen Wunsch nach mehr Wellen billigend Menschenleben in Kauf nimmt. Das sein Post nicht der Weisheit letzter Schluss war, dürfte Rothman mittlerweile selbst germerkt haben; denn sein Feed ist mittlerweile gesäubert. Allerdings: das Internet vergisst nichts: ihr könnt Rothmans geistigen Stuhlgang auf unserem Instagram Channel noch mal im O-Ton nachhören: https://www.instagram.com/prime_surfing_magazine/?hl=de