Laird Hamilton, der Mann dessen Foto im Lexikon unter dem Begriff Waterman zu finden ist, kam letzte Woche nach Biarritz. Doch vielleicht hätte er besser auf Hawaii bleiben sollen.

Alles begann mit einem großen Bahnhof

Schon die Ankunft des Heldens aus dem fernen Hawaii wurde über 30 Minuten lang auf Facebook live übertragen. Nach Frankreich gekommen war Laird wegen eines Waterman-Contests, der an Ostern am Strand von Biarritz stattfand, dem Quiksilver Maider Arostéguy (wundert euch nicht über den Namen, das ist baskisch). Viel mehr Wirbel als der Wettkampf machten aber Lairds Freesurfsessions.

Lairds No-Gos

Der wählte nämlich ein SUP-Foil als Board für den Grande Plage und eine Session in Guéthary. Spots, die keinesfalls leer oder unbekannt sind, sondern eher das Gegenteil davon und damit als Foil-Spot absolut tabu sein sollten. So faszinierend die Ritte auf diesen fliegenden Boards auch aussehen, so tödlich können diese Geschosse werden. Foilboards sind nämlich pfeilschnell und rasen auf einer Metallklinge durchs Wasser. Vollkommen okay an irgendeinem Outerreef vor Hawaii, wo kein anderer Mensch zu sehen ist. Absolut nicht okay an Spots wo etliche andere Surfer im Wasser sind. Laird könnte man noch zugute halten, dass er sein Board unter Kontrolle hat. Aber Werbung für Foilboards an diesen Spots zu machen, ist mehr als unverantwortlich. Denn schon ein paar Nachahmer in Guéthary würden ausreichen, dass die Notaufnahme im nächsten Krankenhaus bislang unbekannte Surfverletzungen zu sehen bekommt.

Ein kurzer Clip von Laird am Grand Plage in Biarritz

[fbvideo link=“https://www.facebook.com/surfingbiarritz/videos/1367708083314460/“ width=“500″ height=“400″ onlyvideo=“1″]

Und ein längerer Clip von Laird in Guéthary

mit ein paar Kommentaren zwischen den Ritten.

Sowie Lairds Waffe in Nahaufnahme

Wenn du denkst, dass SUPs gefährlich sind, dann hast du noch kein SUP-Foil gesehen.
Wenn du denkst, dass SUPs gefährlich sind, dann hast du noch kein SUP-Foil gesehen.