Leon Glatzer über die WCT, die WQS und die Surfskills seiner Eltern

Leon in Namibia

Warum wir Deutschen das Surfen so lieben, ist wohl eines der größten Mysterien der Popkultur, aber Deutschlands Surfgemeinde ist riesig und Leon Glatzer ist wohl das größte Versprechen, das der deutsche Wellenreitverband je an der Angel hatte. Mit dem in Hawaii geborenen und in Costa Rica aufgewachsenem Glatzer, haben wir reelle Chancen, bald einen Deutschen in der WCT anzufeuern.

Leon, der manchmal lieber kocht als surft, befindet sich gerade in Frankreich und surft die dort stattfindenden WQS Competitions. Davor war die Airmachine auf Trips in Namibia und Indonesien und hat dort ordentlich an seinen Barrel Skills gearbeitet. Wir haben Leon zum Interview getroffen und ihn über die Surfskills seiner Eltern,  die Chancen auf einen Platz in der WCT und seine Zukunft befragt.

Leon, du kommst aus einer Familie deutscher Surfer. Wann und wo haben deine Eltern zum Surfen angefangen und sind sie wegen dem Surfen nach Hawaii und später nach Costa Rica gezogen?

Ja, auf jeden Fall. Meine ganze Familie surft, es war schon fast ein Ritual dass wir morgens alle zusammen surfen gegangen sind. Meine Eltern surften aber bereits vor meiner Geburt. Sie machten Urlaub auf Hawaii und entschieden sich zu bleiben, ich wurde schließlich in einer kleinen Stadt namens Kihei geboren. Als ich 2 Jahre alt war, machten wir Urlaub in Costa Rica, meine Eltern liebten es dort und entschlossen sich, einfach zu bleiben.

Wer surft besser, Mama oder Papa?

Mama!

Wann stand Leon das erste mal auf dem Surfbrett ?

Ich habe mit 5 Jahren angefangen zu surfen

Wie viel Deutscher steckt in dir?

80%

Wir finden, dass sich auch Namibias Farben ganz gut machen

Du hast ein ereignisreiches Jahr hinter dir: abgesehen von Namibia Skeleton Bay warst du auch in Indo unterwegs. Konnte das Land of the lefts mit der afrikanischen Perfektion mithalten?

Ich habe noch nie etwas so perfektes wie Namibia gesehen. Es ist schwer das mit Indonesien zu vergleichen, die Farben in Indonesien sind schöner aber Namibia ist einfach surreal.

Scheint sich auch in der Tube recht wohl zu fühlen der Herr Glatzer

 

Ob Leon an seine Chancen auf die Tour glaubt, erfahrt ihr auf der nächsten Seite