Nach dem Fest ist vor dem Fest: während die WCT Surfer ihre Wunden lecken und sich nach einer langen Contestsaison endlich erholen dürfen, wird im Unterhaus bereits erbittert um die Punkte für ein gutes Ranking in der WQS gekämpft. Einer der mitten drin statt nur dabei ist: Leon Glatzer. Und unsere deutsche Surfhoffnung verkauft sich bisher gewaltig gut. In seinen beiden Heats erreichte der Glatzer jeweils den zweiten Platz und gab in Runde 3 unter anderem dem Brasilianer Raffael Teixeira das Nachsehen, der zuvor bei einigen großen Events durch Top 5 Platzierungen aufgefallen war. In Runde 4 musste er sich lediglich dem WQS Veteran Jorgan Couzinet geschlagen geben, obwohl auch in diesem Heat Glatzer sein Potential andeutete: er surfte mit einer 8.90 die beste Welle des Heats, nur aufgrund der besseren Back–up Score schob sich der Reunion–Franzose an dem Deutschen vorbei.

Leon Glatzer lässt die Surfwelt aufhorchen: Deutschland hat einen Mann der das Zeug für die WCT hat

Aufgrund schlechter Bedingungen ist der Contest gerade pausiert, sobald es weiter geht kämpft „EL Schnitzel“ um den Einzug ins Viertel Finale. Auch hier hat er mit seinem Heat wieder ein wahrlich schweres Los gezogen: vor allem das französische Wunderkind Justin Becret ist ein schwerer Brocken.

Sehen könnt ihr das Ganze auf der Webseite der WSL.