Neue Flusswelle für den Münchner Süden?

5. Wo siehst du Herausforderungen und Fallstricke auf eurem Weg zur Welle?

Klar gibt es Herausforderungen. Bisher wird in Europa nur in Thun in der Schweiz hinter Schleusen gesurft. Dort kooperiert der Flusssurfverein gut mit der Verwaltung und Politik. Es gilt abzuklären ob dies für uns als gutes Vorbild dienen kann. Von meinem Leien Verständnis her würde ich sagen, was in der Schweiz geht, muss auch in Bayern gehen. Schau mal, an der Floßlände war des Surfen offiziell bis ins Jahr 2005 und am Eisbach bis ins Jahr 2010 illegal. Mittlerweile wurde es legalisiert. Wirklich Kopfzerbrechen macht mir die Parkplatzsituation in Großhesselohe dem Ortsteil von Pullach in dem die Flusswelle liegt. In Großhesselohe gibt es genau 10 öffentliche Parkplätze. Wir müssen den Anwohnern die Angst nehmen, dass Surfer ihre Parkplätze belegen und ihre Einfahrten zuparken. Die nächste U-bahn Station liegt 3 Kilometer und die nächste S Bahnstation 1 Kilometer von der Welle entfernt. Circa 800 Meter von der Welle entfernt gäbe es einen großen Parkplatz wo Surfer parken könnten ohne mit Anwohnern in einen Interessenskonflikt zu kommen.

6. Was sind die Potentiale für eure Flusswelle?

Wir sind praktisch das jüngere Geschwister der Flusswelleninitiativen von Wolfratshausen und dem Chiemgau. Von deren Erfahrungen können wir extrem profitieren. Im 10 Kilometer entfernten Gräfelfing gibt es auch eine junge Flusswelleninitiative. Da gibt es auch Synergieeffekte. Der Münchner Surfverein IGSM , hat viele Mitglieder die sich auch über eine neue Welle in ihrer direkten Nachbarschaft freuen würden. Wir haben Kontakt zur IGSM aufgenommen. Mal schauen was da zurückkommt. Der Deutsche Wellenreit Verband ( DWV) hat mit Quirin Rohleder seinen Botschafter für die deutschen Flusswelleninitiativen in München sitzen. Hoffentlich sieht der DWV das Potential. Und nächstes Jahr sind Kommunalwahlen. Vielleicht bringen wir das Thema in den Wahlkampf.

7. Wie können euch unsere Leser unterstützen?

Zeigt eure imiginäre und reale Unterstützung.Wir brauchen Likes bei Facebook und Instagram. Konkret bräuchten wir gerade ehrenamtliche Juristen, Grafiker und Kreative. Generell können wir jeden gebrauchen der motiviert ist

Auf der Instagram Seite und auf Facebook seht ihr auch Videos von der Welle.