News der Woche – 40

Alles, was für Surfer wichtig war oder wird, auf einen Blick

Für Fans von Schadenfreude…
…gibt es interessante News aus Großbritannien, oder genauer: aus Wales. Denn der inzwischen berühmte erste Wavepool Surf Snowdonia ist kaputt. Letzte Woche wurde dort keine einzige Welle geritten und auch schon die Woche zuvor war der Pool ein paar Tage geschlossen. Übrigens nicht das erste Mal: Schon im August wurden die Wellen ein paar Tage wegen Reparaturen abgeschaltet. Was genau die Probleme verursacht, wird allerdings nicht verraten, denn auf diesbezügliche Anfragen gibt es von Surf Snowdonia nur eine Antwort: nämlich gar keine.

Für Fans von Neon…
… wird das neue Erscheinungsbild von Big-Wave-Maniac Garett McNamara diesen Winter wahre Verzückungen auslösen.

Neon
Die Boards passend zum…
Neon2
…Wetsuit

Für Fans von Geld…
…könnte es plötzlich logisch erscheinen, in Surfboards zu investieren. Denn bei einer Auktion am vergangenen Wochenende wurden für ein Surfboard unglaubliche 48.000 Dollar aufgerufen. Okay, es handelt sich nicht um irgendein Board, sondern um eine Big-Wave-Gun, die Surflegende Greg „Da Bull“ Noll 1967 bei einem Contest in Sunset Beach auf Hawaii surfte. Für mehr Geld wurde noch nie ein Surfboard versteigert.

Für Fans von Gezeitenwellen…
…dürfte es kein Geheimnis sein, dass der Super-Blut-Vollmond am letzten Sonntag für enorme Gezeitenunterschiede gesorgt hat und damit auch für enorme Gezeitenwellen. Für die Mascaret, die Gezeitenwelle bei Bordeaux, waren fast die größten Wellen des Jahres angekündigt und das kurz nach Feierabend bei schönstem Wetter und gleichzeitigem Flat im Atlantik. Kein Wunder also, dass jeder Surfer im Umkreis von 200 Kilometern die Gezeitenwelle des Jahres abreiten wollte. Unter anderem im Wasser war auch Snowboardprofi Anne-Flore Marxer, die ihre Sommer seit Jahren am Atlantik verbringt. Wer jetzt wissen will, warum jeder Surfer nur 60 Zentimeter Welle abbekommt, wartet auf Minute 1.45 ihres Videos.

Für Fans von Sandbänken…
…hat Surflegende Tom Curren eine interessante Theorie mitgebracht. Anlässlich des Quiksilver Pro France Contests, der am 6. Oktober in Hossegor beginnt, wurde er nämlich gefragt, warum die französischen Beachbreaks für viele als die besten der Welt gelten. Currens Antwort: „Es ist der Sand. Die Sandkörner haben die optimale Größe, nicht zu klein und nicht zu groß, um von den Gezeiten und Meeresströmungen ständig umgelagert und zu neuen perfekten Peaks arrangiert zu werden. An Stränden mit extrem feinen Sand verhalten sich die Sandbänke eher starr wie Beton.“

Für Fans von Jahrhundertswells…
…braut sich etwas im Indischen Ozean zusammen. Denn da war ein Sturmtief unterwegs, das fast den gesamten Süden des Indischen Ozeans eingenommen und Brecher von über zehn Metern Höhe entfesselt hat. Jetzt, am Sonntag, werden die ersten cleanen Lines dieses Swells in Indo erwartet und manche meinen, dass der Swell selbst den Jahrhundertswell vom Juni in den Schatten stellen könnte.

Superswell
Auf den Mentawais ist die Vorfreude groß.