Die Gerüchteküche kochte und alles deutete darauf hin, dass Surfen bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio doch in einem Wavepool stattfinden würde. Doch jetzt ist klar: So wird es nicht kommen!

Zweifel von Anfang an

Kaum war bekannt geworden, dass Surfen olympisch werden würde, kamen auch schon die ersten Zweifel auf. Denn der Spot, an dem die Goldmedaillen vergeben werden sollten, entspricht nicht gerade dem Kaliber von Pipeline oder Teahupoo. Tatsächlich könnte Tsurigasaki Beach, der Olympia-Spot, während der Wettkämpfe auch einem Strand in Holland bei Windswell gleichen. Denn Sommer ist nicht gerade die beste Surfsaison in Japan. Aber seht selbst wie die Wellen dort sind:

Gerüchte über Gerüchte

Nach den Zweiflern kamen die Gerüchte. Da flogen Abordnungen des Olympischen Komittes zu Kelly Slater und inspizierten seine Surf Ranch. Da begann die Suche nach einem geeigneten Gelände für einen Wavepool rund um Tokio und da gab es die ersten Contests auf der Surf Ranch, die man als Testevent werten konnte. Alles deutete also darauf hin, dass die Medaillen doch noch in einem Wavepool vergeben werden würde. Warum auch nicht, Wavepools sind besser als Windswells, wie die Airshow von Filipe Toledo beweist:

What?! 😯 @filipetoledo #TheTest

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Das Ende der Gerüchteküche

Seit Dienstag ist allen Spekualtionen nun ein Ende gesetzt: „Der Surfcontest bei den Olympischen Spielen wird im Ozean stattfinden“, hieß es klipp und klar in einem Statement von Fernando Aguerre, dem Präsidenten der ISA. Schade oder nicht? Entscheidet selbst!

Die 5 Ritte vom Contest Anfang Mai in Kelly Slaters Surf Ranch, die du sehen musst, findest du hier.