Oscar Langburne is dancing barefoot

Es ist beinahe unmöglich sich ohne gute Contestergebnisse einen Namen im Funsport zu machen. Geh raus, zeig ihgnen was du kannst, danach filmst du. Oscar Langburne alledings hat das Pferd von hinten aufgezäumt, irgendwas stimmt mit dem Typen nicht und das ist verdammt gut so. Entdeckt wurde er 2017 als 14–jähriger von einem gewissen Craig Andersen, der von der äusserlichen Erscheinung des Nachwuchs Emos erstmal abgeschreckt war, von dem Style seines Surfens aber nachhaltig beeindruckt werden sollte. So verhalf er dem kleinen Oscar zu ersten Sponsoren Deals und organisierte ihm das Filmprojekt Elegia, in welchem der kleine Oscar lamentierte, auf Nachfrage was er mal sein wolle, er wolle die netteste Person sein, die er möglicherweise sein kann. Aber aus Oscars Mund klingt es nicht wie eine Phrase, man kauft es diesem kleinen Jungen mit seinem alten Geist ab.

Oscar Langburne
Oscar Langburne ruht in sich selbst.

Stangenweise gibt es junge Nachwuchssurfer, die einen Air Reverse nach dem anderen springen, die von ihren Coaches befeuert Leistungen abrufen, die manch gestandener Pro-Surfer nicht zu vollbringen vermag. Oscar ist anders. Ganz anders. Und das ist gut so. Sein Style lässt sich weder in Worte verpacken noch ergreifen, er ist einfach Oscar, ein mittlerweile 16-jähriger, der in den 1960ern geboren wurde und sich weder gesellschaftlichen noch surferischen Normen anpasst. Der beste Surffilm des Jahres kommt von einem 16 jährigen.