Heute geht unsere Reise nach Rote Island, um genau zu sein nach Utopia. Utopia ist ein Resort der auf Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung, Yoga und auf naturnahe Architektur setzt. Utopia macht seinem Namen alle Ehre, Aimone Ilotte und Kim Slippens haben sich ihr kleines Wunderland gebaut.

Genau hier müsst ihr hin wenn ihr hin wenn ihr nach Rote wollt.

Wir haben uns mit Aimone Ilotte getroffen und er hat uns Rede und Antwort gestanden.

Wieso bist du ausgerechnet auf diesen Flecken Erde gekommen? Es ist ja wirklich ab vom Schuss.

Meine Familie besaß ein Hotel auf Bali, die Temple Lodge und wir wollten expandieren, auf Bali gab es einfach keinen Platz mehr. Also begann sich mein Vater auf anderen Inseln umzusehen, unter anderem eine Woche auf Rote. Er war sofort von der Insel überzeugt und hat Land gekauft.

Erzähl uns über den Start eures Resorts?

Dadurch dass es sehr abgelegen ist, war es  schwierig Baumaterialien zu importieren. Wir wollten ursprünglich eine Villa bauen, merkten aber ziemlich schnell dass wir umdisponieren mussten. Wir bauten also das ganze Resort ausschliesslich mit lokalen Baumaterialien. Der Bauprozess dauerte 5 Jahre, während den ersten zwei Jahren campte ich hier im Wald, es gab weder fließend Wasser noch Gas. Also kochte ich einfach über dem offenen Feuer, wusch mich am Strand und lebte ein Leben im Einklang mit der Natur. Manchmal vermisse ich dieses einfache Dasein.

Auch die Zimmer mit gigantischem Blick auf’s Meer können sich durchaus sehen lassen.Hier die „Pride Rock Suite“.

Was ist die Philosophie eures Resorts?

Wir wollen so wenig Einfluss wie möglich auf die Umwelt ausüben, wir versuchen die Einheimischen des naheliegenden Dorfes in unser Projekt einzubinden. Wir wollen den menschlichen Fußabdruck so gering wie möglich halten, die Natur liegt uns sehr am Herzen, unser Credo ist Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Wir pflanzen auch unser eigenes Obst an und ernten unser eigenes Gemüse. Ich bin einfach verdammt froh dass meine Kinder an so einem unberührten Ort aufwachsen können.

Hier planzt Aimone sein Gemüse an, welches in der Resortküche verarbeitet wird

Was gefällt dir besonders auf Rote?

Naja, also erstmal ist T-Land meine absolute Lieblingswelle. Die Wellen auf Rote sind einfach fantastisch.  Hier lebt man noch im Einklang mit der Natur, ich geh raus aufs Meer, fang meinen eigenen Fisch, bereite ihn selbst zu, geh mit meinen Kindern tauchen, es ist einfach die Freiheit die ich hier liebe, dass ich eigentlich machen kann was ich will, ohne damit irgendwem zu schaden. Die Möglichkeiten hier seinen Tag zu verbringen sind nahezu unbegrenzt.

Aimone in solidem Swell in T-Land

Du wurdest in Italien geboren, aufgezogen in Südafrika, bist dann mit 20 nach Bali gezogen. Wo ist dein Zuhause?

Auf jeden Fall Indonesien. Aber ein Zuhause ist für mich nicht wirklich ein Ort, es ist eher ein Zeitabschnitt. Ich liebte Kapstadt, aber jetzt ist es anders als früher. Ich könnte nie mehr zurück.

Deine Frau Kim ist Deutsch. Wo habt ihr euch kennengelernt?

Kim ist eigentlich nicht Deutsch, ihre Eltern sind Deutsche, sie ist aber als einjährige nach Indonesien gezogen und hier augewachsen. Eines Tages ist sie in das Hotel meiner Eltern eingecheckt. So haben wir uns das erste mal getroffen.

Aimone, Kim und die Kids spazieren durch ihr Paradies

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Ich und andere Expats haben kürzlich eine Schule gebaut, ich würde mich gerne noch mehr in lokalen Projekten engagieren. Hier gibt es haufenweise Rotwild, leider wird hier extrem viel gewildert so dass ich den Artbestand langsam bedroht sehe. Ich würde gerne eine Schutzzone einrichten und die Lokals dafür sensibilisieren, was Naturschutz und Nachhaltigkeit bedeuten.

Wo man auf Rote noch überall surfen könnt lest ihr hier.

Wenn ihr noch mehr über das Resort wissen wollt findet ihr detailierte Informationen zu Preisen und Anreise auf www.utopiarotelodge.com

Morgen stellen wir Jane vor, eine 28 jährige Kanadierin die auf Rote Island als Yoga-Lehrerin und Managerin im Utopia arbeitet.