Russel Bierke stellt die Mechanismen von Big Wave Surfen auf den Kopf

Falls ihr den Namen Russel Bierke noch nie gehört haben solltet, dann habt ihr einiges richtig gemacht.Falls ihr jedoch bereits über den Namen Russel Bierke gestolpert sein solltet, über seinen Weg zum Superstar der Big Wave Szene, über die Eskapaden eines Jünglings in einer Szene, in der der Altersdurchschnitt noch vor 10 Jahren bei fast 40 lag. Heute ist Russel Bierke eine fest etablierte Größe im Big Wave Game und schafft es dennoch, immer wieder alle zu überraschen.

Russel Bierke verblüfft sie alle

Mit gerade mal 18 Jahren gewann der Welpe des Big Wave Surfens mit Cape Fear den renommiertesten Contest der Szene und ließ die Surfwelt für einen etwas zu langen Moment in Verwunderung und Bewunderung erstarren. Kirtiker sprachen von einem One Hit Wonder, doch Russel Bierke sollte sie alle Lügen strafen und etablierte sich schneller als so manchem lieb war im erlauchten Kreis der Big Wave Elite.

Russel Bierke
Sieht nicht gerade einladend aus.

Flow State

Heute, gerade mal 22 jährig, liefert Bierke mit Flow State sein Gesellenstück ab und wirkt dabei beinahe so reif, wie so mancher alter Hase gegen das Ende seine Karriere nie gewirkt hat. Wer nun aber glaubt, Russel ist einfach ein Dare Devil ohne Ahnung, der wird bitter enttäuscht. Es scheint in jeder Sekunde bis in die letzte Nuance durchdacht was Bierke macht. Bierke wirkt in jeder Sekunde kontrolliert, er surft Wellen die sein Leben beenden könnten derart progressiv, dass man lange forschen muss um herauszufinden, ob das jemals vorher gesehen wurde. Vielleicht von Kai Lenny; aber sonst? Eher Fehlanzeige.

Wenn man Russel in eine Schublade stecken will, ist dies wirklich nicht leicht. Unterschätzt ist der Australier schon lange nicht mehr, dennoch überrascht er immer wieder aufs Neue. Die Schublade, die groß genug ist, um Wundertüte Russel Bierke zu beherbergen muss wohl erst noch gebaut werden. Wenn ihr mehr über Russel erfahren wollt, dann folgt ihm einfach auf Instagram.