Space – John John Florence ist aus einem anderen Universum

Ach ja, Gabriel Medina hat nun Back-to-Back Wins in Lemoore und Tahiti einfahren und wir sind auch total begeistert davon und so …. Aber John John hat mit „Space“ein neues Video gedropt und das hat leider absolute Priorität. Das Alien von der North Shore zeigt uns mal wieder, wieso wir ihn so schmerzlich auf der Tour vermissen.

Letztlich war es still geworden um den zweimaligen Weltmeister John John Florence. Nachdem er mit View from a Blue Moon das Surffilmgenre neu definiert hat und in unnachahmlicher Art und Weise seinen Weltmeistertitel verteidigt, lief es diese Temporade weniger rund für den hawaiianischen Lockenkopf. Seine ersten Tourergebnisse erinnerten ein wenig an den jungen Florence, der zwar Potential hatte, es aber nicht aufs Papier bringen konnte. Und so wurde John John Event nach Event zum Teil von massiven Underdogs eliminiert, er wirkt beinahe lustlos, viele fragten sich, ob er nach seinen zwei Titeln bereits zu satt sei. Dass John John nicht zu unrecht als der wohl kompletteste Surfer seiner Generation gilt, sollte spätestens nach „Space“ ber wieder jedem klar werden. Aber was wäre Hamburg ohne seinen Hafen? Erik Knutson ist nicht nur ein ausgezeichneter Cinematograph, er ist auch bei der Auswahl der musikalischen Untermalung extrem geschickt und macht JJF’s Filme zu einer wahrhaftigen Sinnesreise. Aber genug geschwafelt. Lehnt euch zurück und genießt dieses Meisterwerk.