Es geschah diesen Sommer in Indo, als sich der Australier Riley Laing auf einen gehörigen Waschgang vorbereitete, weil die Welle wohl vor ihm zumachen würde. Doch dann kam alles ganz anders.

Wer ist das?

Riley Laing wurde als furchtloser australischer Grom bekannt, als er sich mit nur 13 Jahren in das menschenfressende Wassermonster mit dem Namen Shipsterns stürzte. Heute ist Riley 18 und jagt Wellen vornehmlich in Indo oder sonstwo in den Tropen.

Riley ist gerne in den Tropen unterwegs. Wenn er auch im kalten Wasser vor Tasmanien berühmt wurde.
Riley ist gerne in den Tropen unterwegs. Wenn er auch im kalten Wasser vor Tasmanien berühmt wurde.

Wo ist das?

Auf Sumbawa in Indonesien am Spot Supersuck, der seinen Namen nicht ohne Grund trägt.

Was ist das?

Für uns ist es einer der wildesten Barrelritte seit langer Zeit. Riley selbst beschrieb den Ritt so: „Ich hatte gerade erst eine Welle und bin zurück in den Lineup gepaddelt, als diese Line heranrollte. Eigentlich saß ein Brasilianer in besserer Position, aber er wollte die Welle nicht. Es sah auch nicht nicht nach einer besonders großen oder guten Setwelle aus – sie muss das Riff einfach perfekt getroffen haben, um sich so zu verhalten. Ich paddelte in die Welle und bremste, weil ich so tief wie möglich in die Tube kommen wollte. Aber schon einen Moment später baute sich die nächste Section auf und ich dachte nur, dass ich viel zu tief bin. Ich hatte es versaut, da war ich mir ganz sicher. Also wartete ich, bis ich von der Welle eingesaugt würde. Aber so kam es nicht. Ich raste immer weiter durch die Tube, und plötzlich waren meine Arme beim Jubeln über meinem Kopf…