A … Was?? Damit ihr bei der nächsten Surfsession nicht nur Bahnhof versteht, erklären wir euch in dieser Reihe die wichtigsten Anglizismen und Slang-Wörtern aus dem Surfjargon. Los gehts mit den ersten Buchstaben des Alphabets von A wie „Aerial“ bis F wie „Floater“

A Frame

Ein A Frame ist in der Surfer Fachsprache eine Welle, die nach links und nach rechts bricht. Damit ist der Take off zu beide Seiten möglich.

Aerial / Air

Ein Aerial ist der Oberbegriff für einen vertikalen Sprung aus der Welle heraus. Der Surfer springt dabei mit hoher Geschwindigkeit über die Lip und landet in der gebrochenen oder grünen Welle. Aerials sind sehr anspruchsvolle Manöver und verlangen neben viel Speed vor allem ein hohes Skill-Level.

Yago Dora beim Red Bull Airborne 2018 in Hossegor

Backside

Man spricht von Backside oder auch Backhand, wenn die Welle mit dem Rücken zur Wellenwand gesurft wird. Ein Regular Footer surft also nach links und ein Goofy Footer nach rechts.

Tipps zum Backside-Barrelriding findet ihr hier

Bottom Turn

Der Bottom Turn ist wie der „Ollie“ beim Skaten – wer ihn nicht lernt, wird früh an seine Grenzen stoßen. Der Surfer dreht dabei am Ende der abgefahrenen Welle das Board wieder in Richtung Wellenwand, wobei Geschwindigkeit gewonnen wird. Ein vernünftiger Bottom Turn ist die Basis für progressives Surfen.

Dane Gudauskas bei einem Bottom Turn auf Hawaii

PRIME Tutorial: How to Bottom Turn 

Barrel

Eine Barrel (oder auch Tube) entsteht, wenn die Lip einer steilen Welle auf die Wasseroberfläche trifft und dabei einen fassähnlichen Tunnel bildet. Für die meisten Surfer ist das Barrelriding das höchste der Gefühle.

Cutback

Der Cutback ist ein anspruchsvolles Manöver, dass den Surfer zurück in die Pocket der Welle bringt. Dafür spinnt er das Board nach einem Turn in die Richtung der gebrochenen Welle und turnt es des dann wieder zurück mit Blickrichtung in die Ausgangsposition.

Prime Tutorial: How to Cutback  

Mick Fanning in Torquay

Chicken Dive

Der Chicken Dive ist die Notlösung für Surfer, die eine gebrochene Welle überwinden wollen und es nicht mehr ganz so elegant schaffen. Das Board wird dabei nach hinten geworfen und der Surfer taucht unter die Welle.

Choppy

Wellen die durch viel Wind, starke Strömungen und generell unter unruhige Bedingungen entstehen, bezeichnet man als Choppy.

Duck Dive

Bei einem Duck Dive taucht der Surfer sich und sein Board unter der Welle durch, um mit möglichst wenig Kraftanstrengung ins Line Up zu kommen. Ein gut ausgeführter Duck Dive ist ein anspruchsvolles Manöver und braucht viel Übung und Zeit!

PRIME Tutorial: How To Duck Dive 

Sally Fitzgibbons bei einem Duck Dive in Indonesien

Drop In

Von einem Drop In ist die Rede, wenn ein Surfer die Priorität eines anderen Surfers ignoriert und in dessen Welle „dropt“, obwohl die bereits angesurft wird.

Egg

Egg-Boards sehen aus wie stumpfe, dicke und abgerundete Longboards. Das Volumen ergibt sich aus Dicke und Breite des Boards und weniger durch die Länge, was es zum Reisen sehr komfortabel macht. Eggs sind verzeihend, wendig und super zum anpaddeln was sie zu optimalen Beginner- und Aufsteiger Boards machen.

Kanoa Eggboard

Eskimorolle

Die Eskimorolle (oder auch Turtle Roll) ist eine Durchtauchtechnik, bei der sich der Surfer unter sein Brett rollt, während die Welle auf ihn zukommt. Die Eskimorolle ist weniger anspruchsvoll als der Duck Dive, kostet dafür aber mehr Geduld und Kraft.

Floater

Der Floater ist ein anspruchsvolles Manöver, dass auf dem Bottom Turn aufbaut. Statt nach dem Turn die Lip steil abzufahren, dreht sich das Board hier leicht seitlich in Richtung der Wellenkante und „driftet“ auf der Lip. Timing ist hier alles!

PRIME Tutorial: How to do a Floater 

Frontside

Frontside ist das Gegenstück zur Backside, was heißt, dass die Welle mit dem Gesicht zur Wellenwand gesurft wird. Ein Regular Footer surft also nach rechts und ein Goofy Footer nach links.

Fish

Fishshapes sehen – wie es der Name schon verrät – von oben aus wie Fische. Sie haben weniger Rocker und viel mehr Volumen als klassische Shortboards. Das Swallow-Tail ist sehr wendig und schnell und hält auch in steilen Wellen gut.

Kanoa Fishboard