Grant „Twiggy“ Baker war heiß. Der Big-Wave-Star aus Südafrika wollte sich gestern unbedingt eine Bombe in Mavericks abholen – komme was wolle. Am Ende bezahlte er hart für dieses Vorhaben.

Es begann im Morgengrauen

Denn Twiggy war der Erste, der sich gestern, am Mittwoch, in den Lineup von Mavericks begab. Tatsächlich saß er da eine Weile mutterseelenalleine, aber nicht, weil der Swell etwa zu klein war. Nein, die Wellen waren riesig und kündigten mit donnernden Sets über dem Riff den wohl ersten „richtigen“ Tag der Saison in Mavericks an. Die Vorhersage sprach von einem 17-Fuß-Swell bei 17 Sekunden, was Wellenfaces weit jenseits der 25 Fuß erzeugen sollte. Nur am Morgen war die Flut noch zu hoch, und viele wollten auf einen besseren Zeitpunkt warten. Nicht aber Twiggy, der war heiß und wollte so viele Wellen wie nur möglich.

Twiggy beim ersten Tageslicht vor Mavericks.
Twiggy beim ersten Tageslicht vor Mavericks.

Dann kam die Bombe für Twiggy

Später war einiges mehr los im Lineup, doch als eine der Bomben des Tages heranrollte, war Twiggy in Position (hellblaues Board). Er zögerte nicht, eigentlich zögert Twiggy auch nie, droppte in die Welle, und das Schicksal nahm seinen Lauf…

Achtet mal auf Twiggys Blick, er wusste genau, was ihm gleich blüht.

Übrigens…

war der Mittwoch nicht der einzige Big-Wave-Tag der Woche. Schon am Wochenende brach Mavericks (wie es da zuging, erfahrt ihr hier). Und es war auch nicht der letzte Tag, denn schon heute, am Donnerstag, trifft der nächste große Swell auf Hawaii ein, und Twiggy ist unterwegs, um ihn zu surfen (was genau auf Hawaii geplant ist, steht hier).